Die Reise deines Lebens

Heute geht es nicht darum, wie Ihr euren nächsten Urlaub plant, obwohl ihr die Prinzipien durchaus darauf anwenden könnt. Es geht um die Reise deines Lebens – wo willst Du hin im Leben? Die meisten Menschen planen nämlich Ihren nächsten Kurzurlaub besser als ihr Leben. Da wird recherchiert, verglichen, Bücher und Prospekte gelesen, geplant und organisiert und viel Zeit inverstiert. Im Endeffekit geht es dann um drei bis vier Tage irgendwo im mittleren Streckenbereich, was man gut mit dem Auto fahren kann.

Für größere Reisen geht dann gerne mal ein halbes Jahr an Planung drauf. Das ist alles nicht schlimm und meist sogar ziemlich sinnvoll. Ich zeige euch mal im Folgenden kurz, wie ich damals meine 1. USA-Reise geplant habe. Damals noch mit meinem jetzigen Ex-Mann…

Meine 1. USA-Reise

Ich wollte immer mal in die USA. Und auch wenn ich vorher schon allein in Schottland, in England, in Paris und Wien war – USA allein habe ich mir irgendwie nicht so richtig zugetraut. Heute im Nachhinein betrachtet ziemlich doof, aber nicht mehr zu ändern. Naja, jedenfalls war ich ja dann irgendwann mit meinem späteren Mann zusammen und da wir scheinbar beide Spaß am Reisen hatten, lag es nahe, den USA-Plan in Angriff zu nehmen. Es gibt unendlich viele Ecken in den USA, wo ich gerne hin möchte, aber die Entscheidung fiel dann als erstes auf den Westen.

Ich habe mir Reiseführer gekauft und alles rausgesucht, was dabei sein sollte. Es sollte sich ja auch lohnen, wenn man schon so weit fliegt. Es war relativ klar, dass es 3 Wochen werden sollen. Aus dem, was ich sehen wollte, habe ich dann eine Route gebastelt:

Reise USA

Ich habe mir dann einen Anbieter gesucht, der derartige Reisen anbietet und bin bei CanUSA gelandet. Die nette Dame hat mir dann die Hotels rausgesucht, den Mietwagen gebucht und die Formalitäten geklärt. Für’s erste Mal wäre mir das zu heavy gewesen, alles selbst zu machen. Geht natürlich, aber ich wollte lieber einen erfahrenen Ansprechpartner, an dem ich mich wenden konnte, wenn was sein sollte. Wie ihr seht, habe ich auch genau vorher ermittelt, wie weit die Orte voneinander entfernt liegen und wie lange man fährt. Ist ja wichtig, damit man sein Etappenziel auch schafft. Alles in allem waren es gut 5.000km  – ohne Navi wohlgemerkt. Ganz oldschool mit einer physischen Karte. Es hat alles super geklappt und die Reise war großartig. Ich würde es jeder Zeit wieder tun – oder auch nur Elemente davon.

Deine Reiseplanung

Was heißt das jetzt für dich? So, wie Du eine derartige Reise planen würdest, solltest Du auch dein Leben in die Hand nehmen. Du brauchst also ein Ziel, du solltest die Zwischenstops kennen, wissen, wie Du dich fortbewegen willst, wie lange es dauert und welches Budget Du hast und so weiter.Vorher besorgst Du dir Literatur oder recherchierst im Internet, unterhälst dich mit Leuten, die bereits da sind oder waren, prüfst Alternativen, schaust, wen Du mitnehmen willst und welche Einreisebestimmungen es gibt.

So machen es die meisten

Die meisten Menschen haben keinen Plan für ihr Leben. Sie nehmen was kommt, geben sich mit Mittelmaß zufrieden und wundern sich, dass sie nicht glücklich werden. Sie gehen bildlich gesprochen ins Reisebüro und sagen „Buchen Sie mal was Schönes“. Und wundern sich dann, dass das nicht unbedingt ihre Definition von „schön“ ist. Sie geben die Verantwortung ab, sind dann aber todunglücklich, wenn sie eigentlich tief in ihrem Herzen was anderes wollten. Wer die Berge liebt, wird am Strand mit Kindergebrüll und 40°C im Schatten eben nicht glücklich. Andersrum übrigens genauso.

Und dann gibt es ja noch die, die sich von Kleinigkeiten die ganze Reise verderben lassen. Ich sage mir da immer – so what, vom Mond aus betrachtet spielt das ganze gar keine so große Rolle. Meist sind es doch wirklich nur Kleinigkeiten. Nur wenn wir uns eben nur darauf konzentrieren, erscheint es uns unlösbar. Bei unserer USA-Reise war es z.B. so, dass ich mich die ganze Zeit auf die Tour auf dem Highway N° 1 gefreut habe. Das war das letzte Stück, quasi der krönende Abschluss. Der Highway geht von San Francisco nach L.A., immer direkt am Meer entlang. Die schönste Strecke schlechthin. Tja, und als wir dann da waren – nicht als Nebel. Man hat wirklich nix gesehen. Und mein Mann auch noch Migräne, so dass ich auch selbst fahren musste und mit ihm überhaupt nix anzufangen war. War es deswegen eine schlechte Reise? Oder eher ein Grund, den Teil nochmal zu machen, nur eben zu einer anderen Jahreszeit? Für mich natürlich letzteres. Ich fahre definitiv nochmal hin, denn auch die Golden Gate Bridge lag im Nebel (das Foto ist leider nicht von mir).

Manche Menschen setzen sich zwar Ziele, stolpern aber einmal, glauben dann, dass die Ziele unerreichbar sind und geben auf. Es gibt viel mehr Menschen die Aufgeben als solche, die Scheitern.

Die Reise deines Lebens

Um nochmal beim Beispiel Urlaub zu bleiben:

Du brauchst für alle wichtigen Bereiche deines Lebens ein Ziel. Meines Erachtens sind diese Bereich dein Job, die Liebe/Familie, dein Lebensstandard, deine Gesundheit und deine finanzielle Sicherheit. Natürlich hängen die Bereiche alle zusammen und manchmal bedingen sie sich auch gegenseitig. Denn nur, wenn Du weißt, wo Du hin willst, kannst Du es auch erreichen. Wenn Du in die USA willst, brauchst Du einen Plan, wie Du hin kommst. Und wo Du genau hin willst. So ist es auch im Leben. Es reicht nicht zu sagen, ich will selbstständig sein. Du musst schon wissen, mit was. Und wie Du das erreichst. Du musst wissen, welche Bedingungen da herrschen, welche Vorschriften es gibt, wie Du anreisen kannst, ob Du ein Visum brauchst, ob man überhaupt einreisen kann usw.

Im richtigen Leben bleiben deswegen viele Menschen unter ihren Möglichkeiten zurück, weil sie sich gar nicht vorstellen können, dass es so etwas wie eine Lebensplanung gibt. Sie gehen zur Schule, lernen oder studieren dann, suchen sich einen Partner (oder nehmen, was kommt), arbeiten um die Rechungen zu zahlen, fahren 1x im Jahr in den Urlaub und wundern sich dann, dass sie auf einmal 65 sind und eigentlich nichts erlebt haben, sondern immer nur für andere gelebt haben.

Trau dich

Ich kann dich nur motivieren, dich zu trauen. Trau dich, dein Leben nach deinen Vorstellungen zu leben. Ob das jemanden passt oder ob andere das nachvollziehen können, kann dir völlig egal sein. Und selbst wenn Du feststellst, dass Du derzeit nicht die richtigen Reisegefährten dabei hast – sei ehrlich zu dir selbst und höre auf dein Herz. Burnout und Herzinfarkt entstehen im Wesentlichen auch dadurch, dass Menschen ein Leben leben, dass nicht ihrem Herzenswunsch entspricht. Und vor allem: wir bereuen am Ende vor allem die Dinge, die wir nicht getan haben. Hier habe ich mal einen ganzen Artikel dazu geschrieben.

Es erscheint dir im ersten Moment vielleicht ein wenig unwirklich und du siehst in erster Linie all die Restriktionen, warum die Reise deines Lebens nicht funktioniert. Das ist völlig normal. Trotzdem kann ich dich nur ermuntern, das Thema anzugehen. Ich habe dir hier eine Checkliste entwickelt, die dir hilft, deinen Lebensweg zu finden.

Lade sie dir hier einfach herunter:

Download

(einfach „Die Reise deines Lebens“ klicken. Es öffnet sich ein pdf).

Die Reise deines Lebens

Du wirst nicht alle Fragen sofort beantworten können. Ganz im Gegenteil. Für die meisten Antworten wirst du lange und tief in dich hinein horchen müssen. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Wahrscheinlich musst Du dir die Liste auch mehrfach ausdrucken, weil Du dich am Anfang nicht traust, deine ehrlichsten Antworten einzutragen. Das ist aber nicht schlimm und die Reise deines Lebens ist auch ein Prozess.

Mache es wirklich wie bei einer Reiseplanung. Lies Bücher, recherchiere, bilde eine wirklich eigene Meinung. Wenn Du ein Ziel spannend und für dich passend findest, beschäftige dich intensiver damit. Denke immer in Lösungen und sage niemals „da geht nicht“ oder „das wird nie was“. Getreu nach Henry Ford: „Ob Du denkst, Du kannst es oder ob du denkst, du kannst es nicht. Du wirst in beiden Fällen Recht behalten.“. Es gibt immer einen Weg.

Der grobe Plan:

  1. Lies Bücher. Ich kann dir „Deine Sehnsucht wird dich führen“ von Sabine Asgodom oder „Das Geheimnis des Herzmagneten“ von Rüdiger Schache empfehlen. Schau doch auch mal in meine Buchtipps.
  2. Definiere dein Ziel in jedem der fünf Bereiche.
  3. Lege Zwischenziele fest.
  4. Überlege dir, wann Du ankommen willst.
  5. Überlege dir, wie Du hinkommst.
  6. Checke, was Du brauchst, um an dein Ziel zu kommen.

In der Checkliste oben findest Du noch ein paar mehr Schritte. Lade sie dir einfach herunter.

Ein Beispiel – finanzielle Sicherheit

Um ein ein wenig deutlicher zu machen, machen wir ein Beispiel. Nehmen wir die Kategorie „finanzielle Sicherheit“. Hier geht es darum, wie Du finanziell aufgestellt sein willst – nicht nur im Rentenalter. Welche regelmäßigen Geldströme möchtest Du haben?

  1. Lies Bücher: Es geht nicht darum, dass Du zwingend Millionär werden wollen musst. Aber es lohnt sich einfach, sich an Leute zu orientieren, die keine finanziellen Sorgen haben bzw. sich selbst rausgekämpft haben. Eines der top Bücher in dem Bereich ist „Rich dad, poor dad“ von Robert Kiyosaki.
  2. Definiere ein Ziel: finanzielle Freiheit mit 45 Jahren.
  3. Zwischenziele: Rücklagen in Höhe von 6 Monatsgehältern in spätestens einem Jahr, passives Einkommen von 1.000 EUR pro Monat in spätestens 18 Monaten
  4. Wann: siehe Ziele
  5. Wie? Immobilieninvestments
  6. Was brauche ich? Hintergrundwissen, Kontakte, Coaching Immobilieninvestor werden
  7. Alternativen. ETFs, Aktien

Das ist jetzt natürlich nur mal ein ganz grobes Beispiel. Aber es gibt dir eine Orientierung. Jeden Punkt musst Du natürlich detailliert ausarbeiten. Wenn du dir z.B. momentan überhaupt nicht vorstellen kannst, wie Du eine Rücklage von sechs Monatsgehältern und dann noch in spätestens einem Jahr bilden sollst, dann stöbere Mal durch meinen Blog. Dort findest du viele Anregungen.

Dein Reiseplaner

Wenn Du nicht weißt, wie Du anfangen sollst – sei es in einzelnen Bereichen oder im großen Ganzen – melde dich einfach bei mir. In einem kostenfreien Erstgespräch checken wir, ob ich dich bei deiner Reise unterstützen kann. Schreibe mir einfach an kontakt@yvonneschrader.com und erkläre mir kurz, um was es geht. Du brauchst keinen Roman schreiben, aber so, dass ich mir ein grobes Bild machen kann. Vergiss bitte deine Kontaktdaten nicht.

Wenn Du regelmäßg kostenlose Tipps und News für deine finanzielle Sicherheit

Noch ein Tipp:

Wenn du das Gefühl hast, dein Kopf ist voll von negativen Gefühlen und Glaubenssätzen – dann melde dich für das kostenlose Webinar „Das Gift in deinem Kopf“ an. Ich bin total begeistert davon.

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