Kosten senken

Ich habe mir was Tolles für Euch ausgedacht und hoffe, dass möglichst viele mitmachen:

Gerade wer erst anfängt, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen oder vielleicht in absoluten Geldnöten steckt, wird nicht drumherum kommen, sich mit seinen Ausgaben und Kosten zu beschäftigen. Auch wenn es auf den ersten Blick immer nur nach Peanuts aussieht, liegt hier enormes Potential.

Ich lade euch herzlich ein zu einer „Kosten-Challenge“. Dabei geht es darum, deine Ausgaben in den Griff zu kriegen. Zusatzbedingung: Dein gewohnter Standard muss weitestgehend erhalten bleiben. Es geht also nicht darum, statt in den Urlaub zu fahren, einfach nicht zu fahren. Sondern es geht darum, möglichst kostenoptimal zu verreisen.

Was nicht zum notwendigen Standard gehört, kommt auf den Prüfstand.

Machen wir zwei Beispiele:

Der Coffee to go für täglich 3,95 EUR gehört nicht zu den Dingen, die man zum Leben braucht. Also kommt er auf den Prüfstand und wenn Du es ernst meinst, wird er gestrichen.

Du bist privat krankenversichert. Die Versicherung an sich kannst Du nicht wegrationalisieren. Aber Du kannst deinen Tarif und die versicherten Inhalte überprüfen (lassen).

Das sind Punkte, die Du in Angriff nehmen kannst:

  • Verträge überprüfen (Tarifwechsel, Tarifanpassung, Kündigung)
  • Ausgaben kritisch hinterfragen und stoppen
  • bewusster einkaufen
  • Unnötiges verkaufen

Bis zum Jahresende sind es noch 19 Wochen. Wenn es Dir gelingt, jede Woche nur 25 EUR Ausgabe zu kürzen, sind das bis Silvester 475 EUR. Und wie gesagt, es geht darum, deinen Standard weitestgehend zu erhalten, damit Dir der Verzicht leichter fällt. Schaffst Du 75 EUR pro Woche sind das schon 1.425 EUR bis zum 31.12.

Meine eigene Challenge

Ich nehme euch natürlich mit auf meine eigene Challenge und werde regelmäßig von meinen Erfolgen berichten.

Und damit möchte ich heute auch gleich anfangen.

Um einen besseren Überblick zu bekommen, habe ich heute morgen mal wieder meine Kosten – sowohl privat als auch gewerblich – analysiert. Viel Potential habe ich ehrlich gesagt, nicht mehr gesehen. Einen Webseite-Vertrag habe ich noch „geopfert“. Ich bin mit meinen Seiten und Verträgen fast ausschließlich bei 1&1 und da ist es so, dass man zwar online kündigen kann, dann aber nochmal telefonisch bestätigen muss. An sich nervt mich dieser Schritt oft, aber heute sollte der Anruf Gold wert sein.

Ursprünglich ging es um einen 6,99 EUR-Vertrag. Kündigen kann ich ihn erst zum März 2018. Macht also noch 7 x 6,99 EUR= 48,93 EUR. Ich hatte aber Glück und hatte – obwohl es Montag Morgen war – einen freundlichen Mitarbeiter am Apparat. Er machte mich darauf aufmerksam, dass es im Moment ein Angebot gibt, wo die Pakete wieder 0,99 EUR im Monat kosten. Der Vertrag verlängert sich allerdings wieder um 12 Monate. Aber 12 x 0,99 EUR macht 11,88 EUR. Also 30,05 EUR weniger als ich eh noch bezahlen müsste. Da habe ich natürlich zugegriffen. Und da ich ganz viele Webseite-Verträge habe, habe ich die anderen auch überprüfen lassen und bis auf einen ging es bei allen. Insgesamt spare ich jetzt also nicht nur die 30 EUR für die Seite, die ich eigentlich kündigen wollte, sondern auch noch 6 x 6 EUR im Monat für meine anderen Seiten.

Aber es kommt noch besser: ich habe mich in die Buchhaltungsabteilung verbinden lassen, um das Abbuchungskonto für zwei Handyverträge ändern zu lassen. Hat auch problemlos geklappt. Kurz vor ‚m Auflegen fragte der nette junge Mann, ob ich auch DSL habe. Habe ich natürlich. Vor allem: vor dem Anruf bei 1&1 habe ich mich noch über die knapp 59 EUR geärgert, die ich jeden Monat an die Telekom bezahle. Da mein Vertrag aber noch lange läuft, habe ich hier keine Hoffnungen gehegt. Und auch gerade jetzt gibt es ein Angebot bei 1&1, wo ich zukünftig für genau die gleichen Leistungen nur noch 31,97 EUR bezahlen. Macht also 26,85 EUR im Monat, die ich spare. Auf’s Jahr gerechnet sind das 322,20 EUR. Davon muss man allerdings noch die 49,90 EUR Einrichtungsgebühr und die 9,90 EUR Versand für die Hardware abziehen. Macht trotzdem ein Plus von 262,30 EUR.

1&1 kümmert sich dabei komplett um die Kündigung bei der Telekom und leitet einrichtungstechnisch alles in die Wege. Ich kann euch gerne berichten, wie es gelaufen ist.

Weiterhin habe ich ein Zeitschriften-Abo gekündigt, spart nochmal 52,80 EUR im Jahr.

Ihr seht also, es lohnt sich, auch Kleinigkeiten auf den Prüfstand zu stellen. Ursprünglich ging es bei mir um 6,99 EUR im Monat. Daraus geworden sind 724,30 EUR (ohne die Zeitschrift). Gekostet hat es mich einen Anruf, der unter ‚m Strich 39 Minuten gedauert hat.

So geht es weiter

In der nächsten Runde steht meine Hausrat-Versicherung und meine Krankenversicherung auf dem Prüfstand. Außerdem starte ich zusammen mit einem Kollegen ein großes Projekt, wo wir allerlei liegen gebliebenes und „Erbmasse“ online verkaufen werden. Auch hier halte ich euch gerne auf dem Laufenden. Wir fangen nächsten Montag an…

So kannst Du starten

Verschaffe Dir am besten erst einmal einen Überblick über deine Ausgaben. Was geht fix jeden Monat ab, was halbjährlich oder jährlich. Wenn Du die Summe hast, stellst Du jede Ausgabe auf den Prüfstand: notwendig, nicht notwendig, Einspar- bzw. Optimierungspotential. Alles, was nicht zwingend notwendig ist, kündigst Du. Dort, wo Einsparpotential besteht, recherchierst Du günstigere Alternativen.

Ob es notwendig ist oder nicht, kannst Du daran überprüfen, wie oft Du es genutzt hast. Hierunter fallen insbesondere Abos, z.B. Fitnesstudio, Zeitschriften, Onlineangebote, Mitgliedschaften etc. Wenn Du es nicht nutzt, kündige es. Sei hart zu Dir selbst. Entwickle dabei auch keine Pseudoaktivitäten. Wenn Du z.B. im letzten Jahr insgesamt nur 3x im Fitness-Studio warst, kann Du es getrost kündigen. Hast Du allerdings einen Plan, dass Du jetzt regelmäßig tatsächlich 2x pro Woche gehst und machst das auch, dann lass es bestehen. Nichtdestotrotz kannst Du überlegen, ob es nicht kostengünstigere Alternativen gibt…

Überprüfe auch deine Versicherungen. Kündige das, was nicht notwendig ist. Haftpflicht- und Hausrat solltest Du dir allerdings bewahren.

Großes Sparpotential liegt auch in unseren täglichen Ausgaben. Sei kritisch mit Dir selbst und überlege, was wirklich notwendig ist. Der Coffee to go für 3,95 EUR oder noch mehr ist es nicht. Das „Spar-Menü“ beim „goldenen M“ für 8,99 EUR ist es auch nicht…

Wenn Du gar nicht weißt, wie Du anfangen sollst, schreibe mir gerne an yvonne_schrader@gmx.de

 

 

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