Hast du dich schon manchmal gefragt, warum Du finanziell einfach nicht auf einen grünen Zweig kommst, selbst wenn Du gutes Geld verdienst? Dann schaue mal nach, ob Du diese fünf Fehler auch machst.

Frauen und insbesondere Mütter haben ja oft ein gespaltenes Verhältnis zu Geld. Auf der einen Seite könnten sie nie genug davon haben, auf der anderen Seite haben sie tief in ihrem Innersten Angst vor Geld. Wenn Du bis jetzt nicht reich bist, könnte es daran liegen, dass einer oder mehrere der folgenden Punkte auf dich zutreffen:

  1. Du glaubst die falschen Dinge

    Was denkst Du über Geld? Fühlst Du dich gut, wenn Du an Geld denkst? Oder eher nicht? Ist dein erster Gedanke eher „Angst“ oder eher „Freiheit“?
    Wenn Dir der Gedanke an Geld eher Unbehagen bereitet, hast Du wahrscheinlich noch Optimierungspotential in Sachen „Moneymindset“. Keine Sorge, da geht’s Dir wie ca. 90% aller Mütter. Frauen und insbesondere Mütter neigen dazu, schlecht über Geld zu denken. Das ist historisch bedingt und wurde dir wahrscheinlich von Kindesbeinen an beigebracht. „Geld macht nicht glücklich“, „Geld verdirbt den Charakter“, „das sind Geldbonzen“ sind beliebte Sprüche, die Mütter gerne an ihre Kinder weitergeben. Wahrscheinlich hat deine Mama dir auch ähnliches mitgegeben. Das Hinderliche daran ist, du kannst nicht negativ denken und positives erwarten. Wenn Du also reich oder zumindest finanziell sicher werden willst, solltest Du grundlegend an deinem Moneymind arbeiten.

  2. Du kaufst die falschen Sachen

    Ui, hier lauert eine große Falle. Du wirst das jetzt vielleicht nicht gerne hören, aber das 30. Paar Schuhe, die 20. Handtasche, das 75. Oberteil und die 17. Jacke sind leider keine Investitionen. Ganz im Gegenteil. Sie sind Verbindlichkeiten. Sie ziehen dir das Geld aus der Tasche. Und bringen dir keins. Verkauf zu einem Bruchteil des Anschaffungswertes macht sie trotzdem nicht zur Investition. Reiche Menschen investieren bevor sie konsumieren. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die in der Öffentlichkeit leider nicht oft gelehrt wird. Die Medien erziehen dich zum Konsumenten. Wenn Du aber wirklich reich werden willst, ist hier einer der wichtigsten Punkte. Auch der tägliche Coffee to go, das Sandwich für 6 EUR, das niedliche Deko-Teil sind zwar scheinbare Kleinigkeiten, aber in der Summe über’s Jahr machen sie meist einen beträchtlichen Teil aus.

  3. Du sparst, was übrig bleibt

    (Noch) nicht reiche Menschen neigen dazu, das zu Sparen bzw. investieren, was am Ende eines definierten Zeitraumes, also z.B. eines Monats oder eines Jahres übrig bleibt. Wenn Du aber ehrlich bist, bleibt nichts übrig. Und wenn doch mal was übrig sein sollte, fällt dir Punkt 2 auf die Füße und Du findest doch noch etwas, was du kaufen könntest. Ne Aktie oder andere Utnernehmensbeteiligung ist das in den seltensten Fällen. Aus dieser Geld-Falle kommst Du nur raus, wenn Du konsequent am Anfang sparst bzw. investierst. Probiere es aus. Wenn Du Punkt 2 zum Anlass nimmst, über deine Ausgaben nachzudenken, kommst Du auch mit 90% deines verfügbaren Einkommens hin. Wetten?

  4. Du hast keinen Plan

    Wahrscheinlich agierst Du im Moment wie die Mehrheit der Menschen und hast keinen Plan zu deinem Geld. Du weißt weder, wie viel Geld Du brauchst, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen noch machst Du dir einen Plan wie Du konsequent deine Einnahmen erhöhst. Wahrscheinlich hast Du nicht mal einen Notfall-Plan, um die Risiken aus meinem Gratisreport abzudecken. Wenn Du reich oder finanziell sicher werden willst, wirst Du nicht drumherum kommen, dir Geldwissen anzueignen und auch ab und an mal den Taschenrechner in die Hand zu nehmen.

  5. Du übernimmst keine Verantwortung

Das ist ein Punkt, den viele erstmal kategorisch ablehnen. Wenn Du aber ehrlich bist, machst Du andere für deine finanzielle Situation verantwortlich: deinen Chef, weil er Dir nicht mehr bezahlt (bzw. deine Kunden, weil sie nicht mehr bezahlen), deine Bank, weil die Zinsen so niedrig sind, den Staat, weil er dir nicht mehr Kindergeld, Hartz4, Arbeitslosengeld whatever bezahlt, deinen Vermieter, weil Du so viel Miete bezahlst usw. usf. Alle anderen sind schuld, nur Du nicht. Wenn Du aber mal in einem stillen Moment auf dein Herz hörst, flüstert es dir, dass deine finanzielle Situation ganz allein in deinen Händen liegt. Du selbst kannst alle Punkte verändern, die dich nerven. Willst Du mehr verdienen, dann such dir einen anderen Job oder baue dir ein zusätzliches Einkommen auf. Willst Du mehr Rendite, dann beschäftige dich mit Alternativen zum Sparbuch. Nervt dich der Staat, dann beziehe doch kein Geld mehr von ihm. Sag nicht, dass das nicht geht. Es geht. Es geht nur nicht, wenn Du es nicht willst. Dass die Verantwortung für deine finanzielle Situation ganz allein in deiner Verantwortung liegt, ist vielleicht die schwierigste, aber auch die wichtigste Erkenntnis. Wenn Du nicht weißt, wie Du anfangen sollst, schreibe mir einfach. Ich helfe Dir.

Vielleicht erkennst Du dich ja in dem einen oder anderen Punkt wieder.

Wenn Du an deiner finanziellen Situation etwas ändern willst, kommst Du nicht drum herum, an Dir zu arbeiten. Selbst wenn Du einfach nur dramatisch dein Einkommen oder dein Vermögen erhöhst (z.B. durch eine Erbschaft oder einen Lottogewinn) und nicht an deinen grundlegenden Fehlern arbeitest, wirst Du bald wieder am Ausgangspunkt stehen. Den Umgang mit Geld lernt man nicht in einer halbsten Stunde Volkshochschulkurs. Wichtig ist, das Du das Gelernte anwendest.

Als erste Aufgabe könntest Du z.B. mal deine Ausgaben kritisch unter die Lupe nehmen…

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Ein Gedanke zu “Wenn Du diese Fehler machst, wirst Du nie reich”

  • Ein ganz toller Artikel mit wichtigen Informationen, die vielleicht den ein oder anderen einmal zum Nachdenken anregen kann, denn die hier aufgeführten Fehler hat sicherlich schon jeder gemacht.

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