Glaubenssätze - Geld lieben lernen

Letzte Woche ging es ja darum, warum dein Geld nie reicht. Ein wesentlicher Punkt dabei war ja, wie Du zu Geld stehst und wie das Thema bei dir besetzt ist. Glaubenssätze und Gewohnheiten spielen hier eine große Rolle. Heute wollen wir mal schauen, wie Du eine positive Einstellung zu Geld entwickeln kannst.

Deine Haltung zu Geld

Wenn ich dich frage „Was denkst Du über Geld“ besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Du mir eine der folgenden Antworten gibst:

„Ist mir nicht wichtig.“

„Überhaupt nicht mein Thema“

„Habe ich keinen Bock drauf“

„Gibt eh nur Streit deswegen“

„Geld ist nicht alles“

„Geld macht nicht glücklich“.

Das sind so die Standardantworten, wenn man Frauen zu Geld befragt. Egal, welche Antwort es tatsächlich ist, die Haltung ist meist negativ. Der Grundtenor ist das Fehlen oder Streit. Gerne wird auch „über Geld spricht man nicht“ verwendet.

Glaubenssätze

Das alles sind Glaubenssätze, die tief in deinem Unterbewusstsein verwurzelt sind. Du hast sie in deiner Kindheit „gelernt“ und seitdem immer wieder  – meist unbewusst – wiederholt. Und wir wissen ja, durch Wiederholung festigen sich Dinge.

Glaubenssätze an sich sind weder richtig noch falsch. Denn auch „richtig“ und „falsch“ sind nur Perspektiven. Glaubenssätze sind hinderlich oder förderlich. Es sind auch nicht alle Glaubenssätze relevant. Wenn Du z.B. den Glaubenssatz hast „Ich kann nicht gut Auto fahren“ und hast gar kein Auto oder vielleicht gar keinen Führerschein, dann ist der Glaubenssatz für dich im Moment eher nicht relevant. Nichtsdestotrotz wäre er hinderlich, wenn du beabsichtigst, den Führerschein zu machen.

In Sachen Geld sind die allermeisten Glaubenssätze per se erstmal relevant. Denn Geld bestimmt die meisten deiner Lebensbereiche, ob Du es wahrhaben willst oder nicht. Du glaubst mir nicht?

Dann beantworte dir mal ehrlich folgende Fragen:

Wohne ich in meiner Traumwohnung oder meinem Traumhaus mit allem, was ich mir absolut wünschen würde oder war es ein Kompromiss aus Budget und Wunsch?

Gehe ich zur Arbeit, weil ich dort meine Erfüllung finde? Liebe ich meinen Job und würde ihn auch ohne Bezahlung tun? Oder gehe ich hin, weil ich meine Rechnungen bezahlen muss?

Geht mein Kind in den Kindergarten, weil ich von dem Konzept überzeugt bin und das Kind dort eine schöne Zeit hat? Oder weil ich Zeit brauche, damit ich arbeiten kann?

Mache ich die Urlaube in dem Umfang, den ich mir wünschen würde? Oder nach dem, was das Budget (gerade so) hergibt?

Das ist nur eine kleine Auswahl. Aber ich denke, Du siehst, das Geld eine ganz erhebliche Rolle für die Entscheidungen in deinem Leben spielt.

Wunschdenken

Jetzt drehen wir den Spieß mal kurz um. Nimm dir am besten Zettel und Stift und falte das Blatt einmal längs. Dann überlege dir, wie Du leben würdest, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Schreibe es untereinander auf die rechte Seite des Blattes. Überlege dir auch mal, wie viel Geld Du im Monat gerne zur Verfügung hättest. Schreibe es auch dazu.

Hier geht es nicht darum, was Du für realistisch oder machbar hälst. Schreibe bitte wirklich auf, wie dein Traumleben aussähe. Das ist nicht so einfach, wie es klingt. Das ist in meinen Augen auch nichts, was man mal eben in 5 Minuten macht.

Aber ich halte es für wichtig. Denn nur wenn wir wissen, was wir wollen, können wir es auch erreichen.

Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.

Orientiere dich bitte auch nicht daran, „was man so macht“ oder „was die Leute denken würden“. Das ist völlig egal. Das sind auch alles nur Meinungen und Du kannst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass „die“ auch nicht so leben, wie sie es gerne würden…

Die sogenannte Realität

Ich sage mal so „Realität ist, was Du draus machst“. Es gibt nicht „die Realität“. Deine „Realität“ ist die Summe deiner Gedanken. Realität entsteht, wenn Du Dinge und Ereignisse bewertest – auf Basis deiner Gedanken, Erfahrungen, Glaubenssätze. Jemand anders könnte den gleichen Sachverhalt völlig anders bewerten. Das Ding oder das Ereignis an sich ist neutral. Erst unser Denken gibt ihm eine Bedeutung. Das machen wir, weil wir es gewohnt sind. Weil wir es jahrelang eingetrichtert bekommen haben.

Mit diesem Wissen – nimm dir bitte einen zweiten Zettel und schreibe jetzt bitte mal die Dinge auf, die Du hast. Möglichst wertfrei.

Das ist deswegen wichtig, weil wir dazu neigen, uns auf den Mangel zu konzentrieren. Wir betrachten immer nur, was uns fehlt steht dem, was wir haben. Wir schätzen, das, was wir haben nicht wert. Wir konzentrieren uns auf die negativen Dinge. Du hast die Erfahrung wahrscheinlich auch schon gemacht – wenn man erstmal anfängt, potenzieren sich die negativen Dinge. Angefangen von der so genannten „Defekthexe“ über eine „Unglücksphase“ bis hin von anfänglichem Erschöpftsein (was gerne ignoriert wird) , der oft im Burnout mündet.

Das Resonanzprinzip

Dahinter steht ein übergeordnetes Prinzip, das so genannte Resonanzprinzip. Es gehört zu den hermetischen Gesetzen und funktioniert – ob Du daran glaubst oder nicht. Insgesamt gibt es 7 hermetische Gesetze, die nach und nach auch quantenphysikalisch belegt werden. Vereinfacht ausgedrückt geht es darum, dass alle Teilchen immer in Bewegung sind, sie senden Schwingungen aus. Auch deine Gedanken sind Schwingungen. Physikalisch ist mittlerweile bestätigt, dass es sich dabei um Wellen handelt. Um genau zu sein, um sog. Angebotswellen. Das, was Du zurück bekommst, sind sog. Echowellen. Wie mein Echo, das Du aus den Bergen kennst, kommt immer das zurück, was Du aussendest. Machst Du also mit deinen Gedanken ständig negative Angebote – ist das Echo ebenfalls negativ. Versuche es mal zu beobachten.

Das Thema ist mega spannend und ich kann dir dieses Buch dazu empfehlen*. Es ist keine leichte Urlaubslektüre, aber Du wirst danach sehr viele Dinge anders  sehen.

Jetzt versuche mal, aus deiner 2. Liste all die positiven Dinge rauszuziehen. Und dann schreibst Du diese Punkte auf die linke Seite deines ersten Blattes. Und jetzt kommt genau der Punkt, den wir zukünftig anders machen wollen als bisher. Wir hören auf zu jammern, dass wir links stehen und rechts unendlich weit weg erscheint. Sondern wir bewerten neutral, wie wir von links nach rechts kommen. Vielleicht wirst Du rechts auch nochmal überarbeiten.

Wir konzentrieren uns ab jetzt nur noch darauf, wie wir unser Wunschleben erreichen können. Du musst ja nicht von heute auf morgen dein ganzes Leben umschmeißen. Es geht um kleine Schritte. Nimm dir einen oder zwei Punkte raus.

Jetzt geht es wieder um’s Geld

Das, was die meisten brauchen werden, um von links nach rechts zu kommen, wäre Geld. Und genau da kannst Du anfangen, Geld lieben zu lernen. Du kannst es mit neuen Glaubenssätzen probieren. Probiere doch mal aus, wie sich folgende Sätze für dich anfühlen:

Geld gibt mir Energie.

Geld gibt mir Möglichkeiten.

Ich verdiene ein entspanntes Leben nach meinen Wünschen.

Geld ermöglicht mir Freiheit.

Mit viel Geld treffe ich bessere Entscheidungen.

Geld ist eine Form der Wertschätzung.

Ich bin für neue Möglichkeiten offen, wie Geld in meinem Leben auftauen kann.

Wenn Du derartige Gedanken denkst, sendest Du vollkommen anderen Angebotswellen aus. Du lehnst Geld nicht mehr länger ab und gibst ihm die Schuld an deinem miserablen Leben.

An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst unser Denken macht es dazu.

Was glaubst Du, wie viel Geld du brauchst?

Ganz ehrlich, die Kunst liegt darin, wenig zu brauchen. Die meisten Menschen stehen deswegen mega unter Stress, weil sie sich ein Korsett geschaffen haben, dass ihnen die Luft zum atmen nimmt. Noch ein Kredit. Noch eine Verpflichtung. Ach ja, auf die Kreditkarte passen auch noch 500 Euro drauf. Sie brauchen immer mehr, weil sie denken, ihren Standard höher und höher schrauben zu müssen. „Was sollen denn sonst die Leute sagen“ – ist einer der häufigsten Denkfehler in der heutigen Welt. Es ist völlig egal, was die Leute sagen. Der Schlüssel zu deinem Glück steckt in deiner Tasche, nicht in deren. Wenn du wenig brauchst, kannst Du es viel schneller erreichen. Bist freier. Bist entspannter.

Je weniger Du brauchst, desto weniger Verpflichtungen hast Du. Viele schrecken deswegen vor dem Geldthema zurück, weil Sie denken, ganz ganz viel zu brauchen. Im Raum steht immer die ominöse Million. Und selbst die liese sich errechnen. Um eine Million zu bekommen, brauchst

100 Leute, die etwas zu 10.000 EUR kaufen

50 Leute, die etwas zu 20.000 EUR kaufen

200 Leute, die etwas zu 5.000 EUR kaufen

500 Leute, die etwas zu 2.000 EUR kaufen

5.000 Leute, die etwas zu 200 EUR kaufen

10.000 Leute, die etwas zu 100 EUR kaufen

2.000 Leute, die 12 Monate lang 41,67 EUR bezahlen

Klingt alles gar nicht so schlimm, oder? Es gibt über 80 Millionen Einwohner in Deutschland. Bevor du dich jetzt aufregst – ja, es sind nur vereinfachte Rechenbeispiele. Manches ist aber gar nicht so unrealistisch. Nehmen wir das 4. Beispiel. Für 200 EUR könntest Du z.B. einen Onlinekurs erstellen. Du müsste ihn nur einmal erstellen und kannst ihn beliebig oft verkaufen. Wenn Du pro Monat 84 Käufer findest, hast du deine Million in 5 Jahren.

Ganz anderes Beispiel

Du kannst auch 100.000 EUR mit jährlich 15% Rendite anlegen, nichts entnehmen und hast nach 16,4 Jahren 1.000.000 EUR draus gemacht. 

Oder Du hast ein Startkapital von 50.000 EUR, sparst monatlich 500 EUR und erreichst die Million nach 17 Jahren und 3 Monaten (bei 15% Rendite).

Das sind aber nur die Millionen-Beispiele, weil sie gerne genommen werden und immer so unrealistisch erscheinen.

Wir können die Berechnungen auch mit jeder anderne Summe anstellen. Fakt ist, es wird nichts passieren, wenn Du nicht bereit bist, ein paar Dinge zu ändern.

Dein Denken und dein Fokus

Versuche wirklich mal, Geld positiv zu betrachten. Sei dankbar, für das, was du hast. Konzentriere dich ab ab sofort auf die positiven Dinge. Verurteile nicht den Mangel, sondern suche nach Lösungen. Machen wir noch ein kleines Beispiel. Angenommen, Du brauchst 20.000 EUR. Schreibe doch ein eBook und verkaufe es für 20 EUR. Oder suche dir ein spezifisches Thema, ein Problem, das Du löst. Und verkaufe genau diese Lösung für 200 EUR. Dann brauchst Du nur 100 Leute. Und ich denke, da würde sich was finden lassen, was für 100 Leute ein echtes Problem darstellt…

Nehmen wir nochmal das Beispiel Urlaub, wenn es auf deiner Liste steht. Statt immer nur zu denken „ich kann mir keinen Urlaub leisten“ probiere es doch mal mit „was würde so ein Urlaub überhaupt kosten und wie kann ich es erreichen“. Das fühlt sich komplett anders an, oder? Und glaube mir, es gibt unzählige Möglichkeiten. Ach ja, und wenn dein Traumurlaub 14 Tage Griechenland am Sandstrand mit AI-Hotel sind, dann überlege bitte, wie Du es hinkriegst und rede dir nicht ein, dass ein Campingplatz in Polen auch reicht…

Du siehst also, es ist gar nicht so schwer. Und bevor Du jetzt sagst – „aber bei mir, bei mir ist das alles viel komplizierter“ – was übrigens auch ein eher hinderlicher Glaubenssatz ist, vereinbare einen Termin mit mir und wir schauen mal, wie wir die Blockaden aufbrechen. Ganz oft hilft es wirklich, wenn man mal mit jemanden neutralen spricht, der nicht zu jeden Ansatz gleich gesagt „das kannst du eh nicht“…

Schaue mal hier und vereinbare einfach einen Termin mit mir.


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