Heute geht es um deine Einstellung zu Geld – oder dein „Moneymind“. Du kennst das sicherlich – sobald es um Geld und Erfolg geht, drehen sich deine Gedanken ins Negative. Dir fallen Sätze ein wie „Das geht nicht“, „dafür habe ich kein Geld“, „das kann ich mir nicht leisten“, „Geld haben immer nur die anderen“ usw. usf. Auch wenn die Sätze lapidar erscheinen – sie sind einer der Gründe dafür, warum Du mit deinem Geld nicht (gut) auskommst und warum Du nicht das Leben lebst, von dem Du träumst. Warum Du nicht in den Urlaub fährst, wo du gerne hinwürdest, aber der Meinung bist, das kannst Du dir nicht leisten.

Diese Gedanken sind tief in deinem Innersten verwurzelt. Meist kannst Du gar nichts dafür, denn deine Eltern, deine Lehrer, dein Umfeld, die Nachrichten – ganz viele reden Dir ein, dass Geld schlecht ist. Du hast es quasi so gelernt. Sobald das Thema auf Erfolg, Veränderung, Geld, Träume und Ähnliches zu sprechen kommt, gehen bei dem Umfeld die Alarmleuchten an. Sprüche wie „das schaffst Du sowieso nicht“, „Schuster bleibe bei deinen Leisten“, „damit sind schon andere gescheitert“ und „wenn es so einfach wäre, würde es jeder machen“ prasseln auf dich ein. Das lähmt dich innerlich und immer, wenn Du über etwas Neues nachdenkst, kommen diese Sätze hoch. Du kannst es wahrscheinlich nicht mal genau bestimmen, aber gefühlt sind die Sätze immer (wieder) da.

Man spricht auch von „Moneymind“ oder „Geldmindset“. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass deine Gedanken deine Realität bestimmen. Wenn Du also immer denkst (bewusst oder unbewusst) „ich hasse Geld“, brauchst Du dich nicht wundern, wenn Du nie welches hast. Du kannst nicht negativ denken und Positives erwarten. Dein „Moneymind“ bestimmt, wie viel Du verdienst, wie Du mit deinem Geld auskommst, ob und wie Geld dir zufließt und so weiter.

Es ist allerdings nicht so leicht, aus diesem Strudel rauszukommen. Vor allem ist für viele das Thema nicht greifbar. Um es Dir aber leicht zu machen, habe ich Folgendes Bild entwickelt:

Die Eule in deinem Kopf

Wenn du bisher also nicht so lebst, wie Du es dir erträumst und nicht so viel Geld hättest, damit Du dich finanziell sicher fühlst, könnte es an der Eule in deinem Kopf liegen. All deine negativen Sätze und Glaubenseinstellungen sind deine „Eule“. Um ist es für dich noch etwas einfacher zu machen, habe ich ihr ein Gesicht gegeben. Darf ich vorstellen: die Negativ-Elly:

Moneymind - deine Negativ-Elly

Sie sitzt tief in deinem Kopf und sie ist nachtaktiv. Nachts sorgt sie dafür, dass Du nicht schlafen kannst, wenn dein finanzielles Polster noch nicht weich genug ist. Mit ihrer enormen Flügelspannweite flattert sie immer wieder durch deinen Kopf. Wie Eulen nun mal sind, lauert sie auf ihre Beute. Sie beobachtet im Dunkeln und stürzt sich dann leise, aber schnell auf ihr Opfer. Das „Opfer“ in deinem Fall sind deine Ideen und Träume. Eulen lieben aber auch Aas, das heißt deine Negativ-Elly ernährt sich auch liebend gern von negativen Dingen der Vergangenheit. Dem Aberglauben im Mittelalter nach übernahmen Eulen die Botendienste von Hexen. Ich finde, das passt sehr gut zur Negativ-Elly. In den Harry-Potter-Büchern dienen Eulen als Überbringer von Nachrichten und Paketen. Auch das passt sehr gut zu unserem Bild.

Eine Eule kann ihren Kopf um 270° drehen – sie kann also sehr viel Platz in deinen Gedanken einnehmen. Immer wieder kramt sie in deinem Unterbewusstsein und entdeckt noch einen negativen Gedanken, der dich davon abhält, was neues zu probieren oder andere Schritte zu gehen. Sie breitet ihre Schwingen aus und ganz leise ist sie immer in deinem Kopf präsent.

So arbeitest Du an deinem Moneymind

Eulen gelten auch als Vogel der Weisheit. In manchen Regionen betrachtet man sie sogar als Glücksbote.

Vielleicht hast Du dir bisher noch nie wirklich Gedanken gemacht, warum deine Einstellung zu Geld – also dein Moneymind – deinen Kontostand beeinflussen. Mit der Negativ-Elly hast du jetzt ein brauchbares Bild dazu. Du kannst das, was in deinem Kopf rumschwirrt ein bisschen besser deuten.

Du kennst deine Negativ-Elly jetzt schon ein bisschen und weißt, wie sie tickt. Du kannst also auch mit ihr Arbeiten.

Immer, wenn Du negative Gedanken hast, fütterst Du deine Negativ-Elly. Du legst sogar wahre Vorräte für sie an. So kann sie immer tüchtig fliegen. Sie ist kräftig und stark. Die häufigsten „Futter-Sätze“ habe ich Dir oben schon genannt. Mache dir am besten mal eine Liste mit all den Sätzen zu Geld, mit denen Du deine Negativ-Elly bislang gefüttert hast.

Du solltest also an dem Futter für deine Eule arbeiten. Wenn Du sie ihr also positive Botschaften mitgibst, kann sie auch nur diese Dinge verbreiten. Denke dran, sie ist weise. Nimm also nochmal deine Futter-Liste und ersetze die negativen Sätze durch Positive. Und diese trainierst Du von nun an in jeder möglichen Situation. Du wirst sehen, die Ernährungsumstellung deiner Negativ-Elly wird nicht von heute auf morgen gehen. Gib ihr Zeit, aber gewöhne sie möglichst jeden Tag an das neue Futter.

Schaue doch auch mal in meine Buchtipps, hier findest Du auch jede Menge „Futter“…

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