Was sterbende am meisten bereuen
Viele Mütter leben, als wäre Geld knapp und sie hätten ewig Zeit im Leben. Tatsächlich ist es aber genau anders herum. Unsere Lebzeit ist begrenzt. Wir haben jeden Tag 24 Stunden. 7 Tage die Woche. Wie viele Wochen wir insgesamt haben, wissen wir nicht. Wir können unserer Zeit auch nicht vermehren. 24 Stunden pro Tag stehen jedem zu. Ob arm, ob reich. Ob jung, ob alt. Geld im Gegensatz dazu gibt es unendlich viel auf der Welt. Gerade jetzt gibt es mehr Geld als je zuvor. Es wird auf Knopfdruck geschaffen. Glaube es mir, ich habe bei der Zentralbank gearbeitet. Geld ist nur anders verteilt. Zeit hat jeder gleich viel. Geld nicht. Trotzdem schätzen viel Menschen zu Lebzeiten Geld höher ein als Zeit und erst, wenn wir merken, dass unsere Zeit hier auf Erden knapp wird – durch Krankheit, durch einen Unfall, eben kurz vor dem Tod, realisieren wir, wie unendlich kostbar Zeit ist.

Wenn wir merken, unsere Zeit neigt sich dem Ende, werden viele Menschen traurig und trübsinnig.

Insbesondere Palliativpfleger(innen) sind damit immer wieder konfrontiert. So auch Bronnie Ware, eine Palliativschwester in einem australischen Krankenhaus, die Sterbende in den letzten Tagen und Stunden begleitete. In ihrem Buch „The top 5 regrets of the Dying“ (dt.: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen), beschreibt sie, was immer wieder die letzten Gedanken ihrer Patienten waren. Auf den Punkt gebracht, geht es darum, dass sie nicht das Leben gelebt haben, was sie sich gewünscht hätten.

Im Einzelnen sind es folgende Punkte:

1. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes, freies Leben zu leben.“

Wenn wir Kinder sind, erlauben wir uns noch zu träumen. Wir wollen Rennfahrer oder Model werden, schnelle Autos fahren und schöne Kleider tragen. Doch was bleibt davon, wenn wir erwachsen sind? Wie viele von uns gehen einem 9-to-5-Job nach, den sie eigentlich ablehnen, arbeiten zu Zeiten, die sich hassen, für einen Chef, der sie nicht würdigt und haben einen Arbeitsweg, der locker ne Stunde und mehr beträgt.

Wie sieht es bei dir? Was ist dein Traum im Leben? Wie würdest du leben, wenn es keine Restriktionen gäbe? Sage jetzt nicht „mimimi, die gibt es aber.“ Horche einfach mal in dich rein. Gönn dir eine kleine Auszeit und „male“ dir im Kopf dein ehrliches Traumleben.

2. „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.“

Sterbende bereuen oft, dass sie so viel Lebenszeit mit Arbeit verbracht haben. Sie opfern Familie und Gesundheit und schuften jeden Tag 8 bis 12 Stunden, um dann festzustellen, dass dies keine Erfüllung bringt oder sie einfach ersetzbar waren.

Würdest Du es am Ende deines Lebens bereuen, wenn Du feststellen müsstest, dass Du dein ganzes Leben geopfert hast, um für andere zu arbeiten und dafür vielleicht „gerade so über die Runden zu kommen“?

Wenn Du schon Zeit gegen Geld tauschst, wofür „opferst“ Du gerade deine wertvolle Lebenszeit? Ist es wenigstens etwas, das Dir Spaß macht? Das dich weiterbringt? Ist deine (begrenzte) Lebenszeit nicht mehr wert als 8,76 EUR oder 10 oder 15 EUR pro Stunde? Wäre es nicht schön, wenn Du dir dein Einkommen unabhängig von deiner ARbeitszeit schaffen könntest? In meine „Geldkurs“ werde ich Dir zeigen, wie das geht.

3. „Ich wünschte, ich hätte meine Gefühle ausdrücken können“


In ihrem Buch beschreibt Bronnie Ware, dass die meisten Sterbenden bereuen, dass sie um des lieben Friedens Willen ihre Gefühle unterdrückt hätten. Sie fressen Ärger, Frust und Scham in sich hinein und ärgern sich am Ende ihrer Tage darüber, dass sie nicht so waren, wie sie sein wollten.

Viele Menschen verbringen mehr Zeit mit Menschen, die sie nicht leiden können als mit denen, die sie lieben.

Wie sieht es bei dir aus? Wie viele Stunden pro Tag verbringst Du mit deinen Kollegen, deinem Chef, deinen Kunden etc. im Gegensatz zu z.B. deinen Kindern?

Wie sieht es mit deinen Gefühlen aus? Frisst Du Ärger und Frust in dich hinein, weil Du die (finanziellen) Konsequenzen fürchtest?

4. „Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit mit meinen Freunden verbracht und Kontakt zu mehr Menschen gehalten, die ich mochte.“


Viele der Sterbenden bereuen, dass sie nicht mehr Freude in das Leben von Menschen gebracht haben, die sie mochten. Es gibt eine Studie, die besagt, dass man das „Ergebnis“ der 5 Menschen ist, mit denen man sich am meisten umgibt. Du kannst die Menschen nicht ändern, aber Du kannst ändern, wer dich umgibt.

Wie sieht es bei dir aus? Wirst Du auf dem Sterbebett traurig sein, weil Du nicht genug Zeit mit deinen Freunden verbracht hast? Oder wirst Du dich an die unzähligen schönen Moment erinnern, die ihr zusammen verbracht habt?

Mit wem könntest Du heute noch Kontakt aufnehmen, weil Du es schon so lange vor dir her schiebst?

5. „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein und mehr zu genießen.“


Viele Sterbende bereuen, dass sie ein Leben mit angezogener Handbremse geführt haben. Sich nicht das gegönnt zu haben, was sie eigentlich wollten. Immer nur „2nd best“ gewählt zu haben. Im Hotel oder Restaurant, beim Hausbau oder der Einrichtung, beim Auto usw. nach Preis entschieden zu haben. Ganz ehrlich, das geht schon irgendwie und man kommt damit über die Runden. Man gewöhnt sich auch ein Stück weit daran, denn der Mensch ist schließlich bequem.

Aber Hand auf’s Herz: Wie glücklich bist Du gerade?

Kommst Du über die Runden oder lebst Du?

Es gibt Statistiken, die besagen, dass 85% aller gescheiterter Ehen auf Geldprobleme (und deren Folgen) zurückzuführen sind.

Ganz ehrlich: willst Du auf deinem Sterbebett sagen müssen „ich bin irgendwie über die Runden gekommen“?

4 der 5 Dinge, die Sterbende bereuen sind mehr oder weniger auf Geld zurückzuführen.

Du siehst also, es lohnt sich, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Gerade wir Mütter können so viel bewegen, wenn wir fit sind in diesem Thema. Ich finde, dass alle fünf genannten Punkte in ganz besonderem Maße „Frauenthemen“ sind.

Geld allein macht nicht glücklich. Da hast du vollkommen recht. Geld an sich löst auch keine Probleme. Aber es eröffnet dir Möglichkeiten zur Lösung deiner Probleme.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du den Mut findest und dich dem Thema „stellst“, um später auf deinem Sterbebett nicht einen einzigen der oben genannten Punkte resümmieren zu müssen. Es ist nie zu spät, um damit anzufangen.

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2 Gedanken zu “Was Sterbende am meisten bereuen”

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