Heute möchte ich euch die Geschichte von Marleen, deren Leben sich von einen auf den anderen Tag dramatisch änderte, erzählen.

Marleen lebt in NRW und führte ein relativ gewöhnliches Leben. Eines Tages lernte sie Jason kennen. Jason war Soldat der britischen Armee und in Deutschland stationiert. Marleen und Jason waren glücklich und als sich seine Stationierung dem Ende neigte, stellte sich die Frage, wo sie leben würden. Marleen machte sich die Entscheidung nicht leicht, aber für Jason gab sie ihr Leben in Deutschland auf und ging mit ihm nach England. Sie hatten inzwischen 2 Kinder und lebten im Wesentlichen von Jasons Gehalt, der als Soldat nicht schlecht verdiente. Geld war eigentlich nie ein Problem.

Als sich die Gelegenheit bot, eine erneute Stationierung in Deutschland zu bekommen, war zügig klar, dass die Familie zurück nach Deutschland gehen würde. Da es sich um ein längerfristiges Engagement handelte, kauften sie ein Haus, was sie auch finanzierten. Marleen unterschrieb den Vertrag als Ehefrau mit, machte sich aber ehrlich gesagt um den Inhalt keine großen Gedanken.

Das Leben pläscherte so vor sich hin. Die Kinder wuchsen heran, aber außer den alljährlichen Urlaub gab es kaum Highlights.

Marleen stellte zwar fest, dass ihr Mann noch ruhiger als sonst wurde. Gesprächen und Nachfragen wich er aus. Anhaltspunkte für eine andere Frau gab es nicht.

Und trotzdem änderte sich Marleens Leben im April 2008 dramatisch.

Von heute auf morgen zog ihr Mann aus. War einfach weg. Sie kam nicht mal mehr an ihn ran. Er ging nicht ans Handy. Sie hatte keine neue Adresse. Sie hatte keine Erklärung.

Was sie hatte, zeigte sich in den nächsten dramatischen Tagen und Monaten. Marleen musste nicht nur mit ihrem Herzschmerz und der Verzweiflung klar kommen.

Von heute auf morgen war sie allein mit zwei halbwüchsigen Kindern, einem Halbtagesjob in der Altenpflege und einem Berg an Schulden.

Denn das war das „größte“ was Jason ihr hinterlassen hatte. Nicht nur die Schulden für das Eigenheim. 274.000 EUR standen noch zu Buche. Er hatte auch noch weitere Kredite aufgenommen, um seine angehäuften Spielschulden zu tilgen. Insgesamt knapp 36.000 EUR. Da es nur ein gemeinsames Konto gab, hing sie mit drin. Den Kreditvertrag für’s Haus hatte sie ja sogar sehenden Auges mit unterschrieben.

Marleen brauchte Monate, um sich überhaupt erstmal einen Überblick zu verschaffen. Behördengänge gingen fast ein Jahr, bis sie das Geld hatte, was ihr zustand. Jedes Mal fehlte irgend etwas und eine Information passte nicht. In manchen Momenten wusste sie nicht, wie sie weiterleben sollte. Und in wie vielen Monaten sie und ihre Kinder von Tütensuppe lebten, weil sie einfach nicht mehr Geld hatte, kann sie gar nicht mehr zählen.

Durch das Abtauchen ihres Mannes war der Prozess unheimlich langwierig und nervenzehrend.  Niemals hatte Marleen damit gerechnet, mal in so eine Situation zu kommen.

Mittlerweile hat Marleen die Kurve gekriegt. Dazwischen standen aber eine Privatinsolvenz und die Versteigerung des Hauses. Ihre Kinder sind inzwischen 21 und 15 Jahre alt, sie lebt mit einem neuen Mann glücklich in einer Kleinstadt und hat so langsam die mehr als schwierige Zeit verdaut. Fehler wie blindes Unterschreiben, ein Ein-Konto-Modell und fehlende eigene Absicherung werden ihr nicht wieder passier en. Dafür war die Lektion des „Lehrmeisters Leben“ zu hart…

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