Nach der heute allgemein gültigen Definition von Heinrich Brunner wird Wertpapier wie folgt erläutert:

"Ein Wertpapier ist eine Urkunde, in der ein privates Recht in der Weise verbrieft ist, dass zur Geltendmachung des Rechts die Innehabung der Urkunde erforderlich ist."

Folgende Rechte können verbrieft sein:

Forderungsrechte - z.B. aufAuszahlung eines Geldbetrages, z.B. Sparbuch, Schuldverschreibung

Stimm- oder Vermögensrechte - z.B. Aktien

Sachenrechte - z.B. Eigentumsrechte aus einer Grundschuld

Optionsrechte - z.B. aus Optionsscheinen.

Reine Beweisurkunden wie Kaufverträge, Gardrobenmarken, Quittungen sind aufgrund der fehlenden Verbriefung keine Wertpapiere.

Für dich ist in erster Linie wichtig, dass "Wertpapier" ein Oberbegriff ist, der viele verschiedene Vermögensrechte beinhalten kann. Wenn also jemand sagt, ich besitze einige Wertpapiere, kannst Du daraus nicht allzu viel schlussfolgern.

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